Ein Haus für die Vögel

Mein Onkel hat vierzig Jahre lang bei Bayer geschafft. Dadurch hatte er manchmal Zugang zu sehr besonderen Materialien und baute die Dinge, die er baute, für die Ewigkeit. Vor dem Haus meiner Mutter steht z.B. ein Blumenkübel, der ehemals zum Kochen von Pe­ni­cil­lin verwendet wurde. Er hat ihn bunt angemalt, und die Farbe ist längst abgeblätter. Der Kübel ist aber nie überhaupt nur angerostet. Mein Onkel hat vor dreißig Jahren auch mal ein Vogelhaus gebaut, das erst nach zwanzig Jahren vergammelt war. »

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Zurückspulen auf Youtube

Neulich unternahm ich unwillkürlich eine kleine Reise zurück in die Zeit, als das Internet noch in weiter Ferne lag. Wir schauten vor dem Einschlafen ein Video auf Youtube, irgendwas mit Prinzessinnen. Als der Clip zuende war, wollte meine Tochter unbedingt das Video zurückspulen. Es ging ihr nur darum, auf dem Tablet den Regler zu schieben - weil sie es kann. Ich hingegen wurde erinnert an die Zeit der Videotheken, in denen man sich VHS-Kassetten auslieh. »

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Squishy Circuits!

Durch das Buch “Making Makers” von AnnMarie Thomas bin ich auf Squishy Circuits aufmerksam geworden. Der Vortrag bei TED hat mich dann zusätzlich beeindruckt, und ich wollte unbedingt ausprobieren, was mir und meinen Kindern mit dem Knetgummi einfällt. Heute Abend haben wir beide Sorten gekocht und zusammengerührt und das Hello World! der leitfähigen Knetmasse in die Welt geleuchtet: mit dem Parallelschaltungssushi. Das Zubereiten hat insgesamt ca. eine Stunde gedauert und war nicht schwierig. »

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Das Mopidiaskop

Als ich in die Schule ging, stand es noch herum: das Epidiaskop. Benutzt haben es damals die Lehrenden, die kurz vor der Pensionierung waren. Sie legten dann meistens Abbildungen aus Büchern darunter, wenn sie etwas erklärten. Im Nachhinein muss ich feststellen, dass sie dadurch sehr flexibel in der Gestaltung ihres Unterrichts waren. Abbildung 1: Schul- Episkop, Vorlagenfläche 16cm x 19cm, (A4 hochkant, abfahrbar) (Quelle: „LiesegangE8B1“ von Bomas13 - Eigenes Werk. »

Offer Files for Download in Ghost

When writing the article Der Klang der Japansäge I needed to know how to offer files for download. Searching the net did not enlighten me, so my solution is a new folder in /blog/core/built/public called files. Here I put the assets that I link with [File to Download](/blog/core/built/public/files). Works! »

Beim Klang der Japansäge

Für diesen Sommer hatte ich mir vorgenommen, den Kindern ein Haus zu bauen. Damit ich’s auch wirklich mache, hatte ich’s ihnen vor dem Urlaub versprochen. Sie hatten sehr genaue Vorstellungen, wie es auszusehen hat, nachdem wir uns im Baumarkt umgesehen hatten. Dort gab es ein Modell für € 550,-, das aber nicht dorthin geliefert werden konnte, wo wir wohnen, und außerdem ziemlich klapprig aussah. Das, genau das sollte es aber sein, vor allem wegen des Hochbetts und der Leiter daran. »

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A Timeline with LaTeX

When taking a closer look at the history of a concept or development a timeline comes in handy to structure events and dates. I know several timeline tools online, but for just taking notes I needed a lighter solution. Finally with the help of DuckDuckGo and StackOverflow I found a way to take down the dates with LaTeX1. The chronosys package provides a simple but good looking solution as you can see in this small example. »

Ein Handy selber produzieren

Im Sommer 2014 fand im Hamburger Park Fiction ein Workshop statt, in dem ich mir zusammen mit einer Freundin ein eigenes Handy gebaut habe. Das ist jetzt ja auch schon ein Weilchen her, aber weil ich meinen Studierenden immer davon vorschwärme, stelle ich die Bilder jetzt mal hier online. Das Projekt ist auf der Projektseite des Fablab Hamburg sehr gut und umfassend erklärt. Im folgenden zeige ich die Fotos, die ich von meinem eigenen Produktionsprozess gemacht habe. »

Writing OER in Book Sprints

In the debate on Open Educational Resources (OER) several questions dominate. For instance: Who generates the content? Who pays for it? Who cares for quality assurance? Besides these there are certainly a lot more questions to answer. But while reading about book sprints I had the idea of producing OER in a short time with more than one participants. Publishing the final product of a book sprint in an open manner is an essential part of the whole concept, so to me the idea is not revolutionary at all. »

Publishing Together

GoogleDocs seems to be the place when it comes to collaborating on documents. But there are alternatives. Since Owncloud 6 the personal cloud solution comes with an implementation of the WebODF standard and makes it possible to work together on a document. And of course there is Etherpad and Etherpad Lite. Both are great for sharing notes in the situations of preparation or documentation. But if you intend to publish your written work and want it to be a downloadable document, a reader or even a scientific paper more work has to be done to make the final product appear interesting and state of the art regarding layout and design. »