Spinner im 3D-Druck

Spinner sind ja das ganz große Ding gerade. Als mein Kollege sagte, er könne die jetzt selbst drucken, habe ich meine Kinder bei ihm einladen dürfen, und wir haben zwei davon angefertigt. Die Kugellager haben wir noch mit Alkohol gereinigt, weil sie dann schneller laufen. Mit einem Hammer und zwei Brettern wurden sie in die Löcher geschlagen. Läuft! »

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Zwei-Meter-Schienen für die Holzbahn

Bei der Holzbahn sind immer zu wenig Gerade dabei. Man kommt nicht vom Wohnzimmer in den Flur und zurück und auch nicht auf’s Sofa und wieder herunter - es sei denn, man investiert galaktische Summen ins Zubehör. Zum Glück hat mein Baumarkt eine bestimmte Leiste im Sortiment (€ 5,79/Stck.), die nur zwei Millimeter schmaler ist als die Originalschienen, aber dieselbe Höhe hat. Und zwei Meter lang ist! Da ist es ein Leichtes, mit der Oberfräse zwei neue Fahrspuren auszuheben und die Kupplungen mit der Laubsäge passend zu machen. »

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Ein Haus für die Vögel

Mein Onkel hat vierzig Jahre lang bei Bayer geschafft. Dadurch hatte er manchmal Zugang zu sehr besonderen Materialien und baute die Dinge, die er baute, für die Ewigkeit. Vor dem Haus meiner Mutter steht z.B. ein Blumenkübel, der ehemals zum Kochen von Pe­ni­cil­lin verwendet wurde. Er hat ihn bunt angemalt, und die Farbe ist längst abgeblätter. Der Kübel ist aber nie überhaupt nur angerostet. Mein Onkel hat vor dreißig Jahren auch mal ein Vogelhaus gebaut, das erst nach zwanzig Jahren vergammelt war. »

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Squishy Circuits!

Durch das Buch “Making Makers” von AnnMarie Thomas bin ich auf Squishy Circuits aufmerksam geworden. Der Vortrag bei TED hat mich dann zusätzlich beeindruckt, und ich wollte unbedingt ausprobieren, was mir und meinen Kindern mit dem Knetgummi einfällt. Heute Abend haben wir beide Sorten gekocht und zusammengerührt und das Hello World! der leitfähigen Knetmasse in die Welt geleuchtet: mit dem Parallelschaltungssushi. Das Zubereiten hat insgesamt ca. eine Stunde gedauert und war nicht schwierig. »

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Das Mopidiaskop

Als ich in die Schule ging, stand es noch herum: das Epidiaskop. Benutzt haben es damals die Lehrenden, die kurz vor der Pensionierung waren. Sie legten dann meistens Abbildungen aus Büchern darunter, wenn sie etwas erklärten. Im Nachhinein muss ich feststellen, dass sie dadurch sehr flexibel in der Gestaltung ihres Unterrichts waren. Abbildung 1: Schul- Episkop, Vorlagenfläche 16cm x 19cm, (A4 hochkant, abfahrbar) (Quelle: „LiesegangE8B1“ von Bomas13 - Eigenes Werk. »

Ein Handy selber produzieren

Im Sommer 2014 fand im Hamburger Park Fiction ein Workshop statt, in dem ich mir zusammen mit einer Freundin ein eigenes Handy gebaut habe. Das ist jetzt ja auch schon ein Weilchen her, aber weil ich meinen Studierenden immer davon vorschwärme, stelle ich die Bilder jetzt mal hier online. Das Projekt ist auf der Projektseite des Fablab Hamburg sehr gut und umfassend erklärt. Im folgenden zeige ich die Fotos, die ich von meinem eigenen Produktionsprozess gemacht habe. »